Das Bild stellt das Titelbild dar und liefert erste Informationen über die Veranstaltung und das Thema des Beitrags.

Die Comiciade® mal anders nimmt Fahrt auf

Das Bild stellt das Titelbild dar und liefert erste Informationen über die Veranstaltung und das Thema des Beitrags.

Workshops und Lesungen ab dem 15. März online buchbar

Fast 150 Exponate für die Ausstellungsmeile entlang der Jülicher Straße und drum herum sind zusammen gekommen. Ebenso viele Plätze in Fenstern, Schaufenstern, Werbetafeln, Litfaßsäulen und Citylights sind bereit, dass am 29. März die Ausstellung mit Zeichnungen von Hergé, Carl Barks und Will Eisner eröffnen kann. 37 Geschäfte, Praxen und Anwohner stellen dafür ihre Fenster zur Verfügung.

Wer jetzt aber nur „bunte Bildchen“ erwartet, wird enttäuscht sein.

Die Ausstellung zeigt Kopien der Originalzeichnungen. Meistens mit Bleistift oder Tusche auf Zeichenkarton. Vorgezeichnet haben die Künstler:innen meist mit einem blauen Stift, damit die Proportionen und der Aufbau stimmt. Mit einem schwarzen Stift oder Tusche wurden dann die Konturen und Flächen gezeichnet. Für ein Comicalbum mit 48 Seiten entstehen in der Regel 500 einzelne Zeichnungen. „Die Werke der Ausstellung sind von Hand entstanden, in den Original-Zeichnungen kann man sehen, wieviel Arbeit in einer Zeichnung steckt. Schauen Sie genau hin, es gibt viel zu entdecken: Vorzeichnungen, Korrekturangaben und vieles mehr,“ so Alexander Samsz, „das ist echt Handarbeit – Bild für Bild.“ Ein riesiger Aufwand, der nach der Zeichnung nicht abgeschlossen ist, denn die Zeichnung wird dann vom Tuscher (Incer) mit schwarzer Tusche nachgezeichnet, damit die Konturen und Flächen perfekt sitzen. Danach geht es noch ins Lettering (Schriftsatz) und zum Colorieren (Farbe), bevor aus den einzelnen Zeichnungen eine Geschichte entsteht, ist also ein langer Weg. Heutzutage arbeiten viele Künstler:innen daher auch digital. Das verkürzt die Arbeitsschritte, sorgt aber auch dafür, dass es keine Originalzeichnungen auf Papier mehr gibt. 

Das comiciade x anders Online Angebot wächst.

Verraten werden darf schon, dass Disney-Zeichner Ulrich Schroeder aus Paris und der Peanuts-Zeichener Robert Pope aus Amerika per Zoom-Meeting kostenfreie Workshops anbieten werden. Auch eine 3-Fragezeichen-Comic-Lesung wird es geben. Das Angebot wird am 15. März frei geschaltet. Bis dahin sind die limitierten Plätze buchbar. Daher lohnt es sich schnell zu sein.


„Wir arbeiten mit Hochdruck an weiteren Angeboten,“ so der Organisator Alexander Samsz. Für das längste Comic gegen den Corona-Blues ist in der Dennewartstraße entlang PAE-Pöttgens Gebäudes und TZA Urban Village Platz gefunden worden. Am Gründonnerstag und Karfreitag werden hier Comics zum Thema Nr. 1 entstehen. Jeder kann mitmachen, ein Künstler vor Ort wird helfen, Gedanken und Ideen in Zeichnungen und Geschichten umzusetzen. Natürlich ist eine Teilnahme auch über die Website möglich.

„Wir werden auch wieder einige Wände mit Comicmotiven gestalten, dafür haben wir Senior Schnu gewinnen können,“ so Herr Samsz weiter, „auch gehen die Planungen für Osterferien-Workshops weiter. Diese planen wir auch zweigleisig, wenn möglich als Workshop vor Ort oder auch online.“ Da soll ganz spontan anhand der Coroanschutzverordnung regiert werden können.

„Wir versuchen den Spagat zwischen Angeboten vor Ort, die kontaktlos funktionieren und völlig kontaktlose Angebote online.“

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