The same procedure as every year – Tipps für dein Visionboard

The same procedure as every year… Und so wird zum Jahreswechsel die Zeitrechnung wieder auf Null gestellt und alle – aber wirklich alle – guten Vorsätze aus der untersten Schublade hervorgeholt, um vor allem sich selber zu beweisen, dass dieses Jahr besser, schöner und aufregender als je zuvor wird. 

Aber Du hast es sicherlich auch schon erlebt: Der Januar ist noch nicht ganz rum, da hat uns der Alltag schon wieder fest im Griff und die tollen Vorsätze geraten nach und nach in Vergessenheit.

Um genau das zu vermeiden hilft es, die eigenen Ziele zu visualisieren, das heißt kreativ, gestalterisch und bildhaft darzustellen. Denn wenn wir uns mit etwas intensiv beschäftigen, uns die Zeit dafür nehmen es genau und bis ins letzte Detail zu gestalten und unseren Ideen Gestalt werden lassen, dann hat es unser Unterbewusstsein leichter die abertausenden täglichen Entscheidungen in die richtige Richtung zu treffen. Denn all diese kleinen und zu großen Teilen auch unbewusst getroffenen Entscheidungen sorgen dafür, dass am Ende unser Ziel, unsere Vision tatsächlich wahr wird und wir unser Leben auf dieses Ziel hin ausrichten. Klingt etwas esoterisch, ist es aber nicht! Das ist in Wahrheit Psychologie und wird mittlerweile sowohl in der Persönlichkeitsentwicklung als als auch im Businesskontext vielfach eingesetzt.

Der Jahresbeginn eignet sich besonders gut für die Erstellung eines Visionboards, da wir uns alle zu dieser Zeit sehr intensiv mit Planung, Zielsetzungen und Wünschen beschäftigen. Doch natürlich kannst Du auch zu jeder anderen Zeit ein Visionboard erstellen – sei es weil Du bestimmte Ziele erreicht hast und nun bestimmen möchtest wie es weitergeht, weil in deinem Leben eine große Veränderung stattgefunden hat oder einfach weil Du deine Ziele besser für dich definieren möchtest. Wann der perfekte Zeitpunkt ist bestimmst nur Du allein!

Die Themen, die Du mit einem Visionboard visualisieren kannst sind vielfältig: vom beruflichen Kontext über den finanziellen, privaten bis hin zum spirituellen Bereich. Oder Du kannst einfach alle Lebensbereiche in den Blick nehmen. Die Ziele können riesengroß oder klitzeklein sein, du kannst auch einfach deine nächste Traumreise mit einem Visionboard planen.

Planen ist das Stichwort, aber nicht im herkömmlichen Sinn mit Kalender, Deadlines und ToDo´s! In einem Visionboard geht es eher um die emotionale Planung, um das Ziel, das Endprodukt – so wie es mal im Idealfall sein soll. Du kannst dir das Paradies erträumen, das Träumen wagen, ohne Wenn und Aber, und mutig sein für dich zu Wollen. 

Wie Du deiner Vision nun einen Schritt näher kommst und wie Du so ein Visionboard für dich oder dein Business erstellen kannst, beschreibe ich dir in den folgenden Schritten:

1. Deine Ziele und Träume

 Worum soll es nun in deinem Visionboard gehen? Welche Vision hast Du vor Augen, welches Ziel möchtest Du verfolgen. Notiere dir all das zunächst in einem kleinen Brainstorming.

Du kannst eines der oben genannten Themen oder ein ganz konkretes Ziel in den Fokus setzen, einen Lebensbereich oder allgemein das nächste Jahr in den Blick nehmen und alle Lebensbereiche, wie Finanzen, Beruf, Liebe, Freunde, Lebensraum, Freizeit, Gesundheit und Spiritualität einmal durchspielen. Lege auch den Zeitraum fest. Ideal sind 1 bis 5 Jahre. 

Dein innerer Kritiker wird sich spätestens jetzt ganz stark melden und anfangen sich bemerkbar zu machen. Gib ihm wohlwollend Platz, bekämpfe ihn nicht, denn das raubt dir Energie für das Wesentliche. Nimm ihn ernst, hör ihm zu, aber konzentriere dich dann auf deine Vision, denn jetzt darf geträumt werden. 

2. Lass Deiner Kreativität freien Lauf

Papier: Für die Umsetzung brauchst Du dir nun kein besonderes Malmaterial anschaffen. Ein großes Blatt Papier oder Pappe mindestens DIN A3 (besser sogar noch größer) sind ideal.

Farben: Buntstifte, Marker, Malkasten, Kreide oder Acryl: Farben dürfen nicht fehlen! Nimm das was du da hast oder womit du gerne arbeitest. 

Bilder: Zeitschriften, Fotos, Bilder, Zitate, Postkarten. Alles was inspiriert und ausgeschnitten werden kann ist super geeignet. Auch Pinterest ist wunderbar geeignet um Inspiration zu finden. Die Bilder die Du dort findest kannst Du für die Arbeit an deinem Visionboard ausdrucken (am besten bunt). Du hast ja im ersten Schritt bereits die Inhalte festgelegt. Stöbere also einfach durch die Zeitschriften, Fotokisten oder durch Pinterest und halte Ausschau nach Bildern, Wörtern und Sprüchen, die zu den von dir definierten Inhalten passen. Diesen Schritt kannst Du natürlich auch später nochmal wiederholen, falls dir bei der Gestaltung noch neue Ideen kommen. Lasse dich hier einfach von deiner Intuition leiten und schneide ruhig auch Bilder aus, die dich ansprechen, ohne auf den ersten Blick zu einem deiner Inhalte zu passen.

Collage: Kleber, Schere, buntes Papier, Masking Tape oder Tesafilm. Dein Visionboard wird zu einer Collage, deshalb brauchst du noch alles mögliche zum kleben und ausschneiden.

Analog oder digital? Ich empfehle immer die physische Gestaltung, da ich als Kunsttherapeutin der Meinung bin, dass das Gestalten mit der Hand ein sehr wichtiger Teil des Prozesses ist, doch natürlich kannst Du dein Visionboard auch digital gestalten. In diesem Fall würde ich dir dazu raten, das fertige Ergebnis auszudrucken, um dein Visionboard dann nach der digitalen Gestaltung in den Händen halten zu können.

Kreativität: Jetzt ist es Zeit kreativ zu werden und deine Ziele und Visionen in Form von Bildern, Zitaten, Texten, Fotos und Illustrationen zu sammeln. Hier kannst du nach Herzenslust alles verwenden, was deine Ziele nach deinem Gefühl visuell widerspiegeln.

Ordnen: Wenn du alle Bilder etc. zusammen hast, dann ordne sie am besten nach den Lebensbereichen an. Dann hast du hier schon mal eine Struktur und die Gestaltung deines Visionboards wird dir leichter fallen.

3. Jetzt geht’s an die Gestaltung

Analoges Visionboard: Für die Gestaltung deines Visionboards sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ziel ist es, deine visuellen Ziele und Visionen als Collage auf einem Untergrund anzuordnen, der dir gefällt. Du kannst ein buntes Papier wählen oder zunächst ein weißes Papier oder Pappe mit Farben so gestalten, dass es der perfekte Untergrund für ein Visionboard wird.

Den Aufbau legst du selber fest. Wenn dein Visionboard mehrere Bereiche umfassen soll, dann kannst Du das Blatt aufteilen und jedem Aspekt einen Bereich zuweisen. Du kannst aber auch irgendwo anfangen und einfach schauen wie sich die Collage entwickelt! Es gibt keine Regeln. Wichtig ist nur, dass Du am Ende das Gefühlt hast deine Ziele gut visualisiert zu haben.

Digitales Visionboard: Wenn du dich für das digitale Visionboard entschieden hast, dann bist du schon fast fertig sobald Du alle Bilder zusammengesucht hast. Ordne deine Ziele und Träume nun in einer Collage so wie es für dich stimmig erscheint.

4. Der perfekte Ort

Dein Visionboard ist fertig, es fehlt aber noch ein entscheidender Schritt: Du solltest nun den perfekten Ort für deine Board finden!

Dabei bleibt es dir überlassen, ob das Visionboard einen prominenten Platz in deinem Zuhause oder sogar an deinem Arbeitsplatz bekommt, an dem es auch andere sehen können – oder ob Du das Bild lieber an einem privateren Ort wie deinem Schlafzimmer oder Arbeitszimmer zuhause aufhängen möchtest. Wichtig ist hierbei nur, dass Du das Visionboard jeden Tag sehen kannst – am besten mehrmals. Denn so kannst Du deine Ziele und Träume jederzeit vor Augen haben!

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Erstellen deines Visionboards!

Mehr Inspiration und Anleitungen zum Thema Visionboard, Kunsttherapie und Persönlichkeitsentwicklung findest Du auf meiner Website (art-vedar.com) oder auf meinem Instagram Kanal (@artvedar).

(Autorin: Christina Vedar)

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